Wann Gurken ins Gewächshaus?

27. Februar 2016

Tipps und Ratschläge zur Gurkenzucht

Die Gurken sind eine der beliebtesten Pflanzenarten, die von den Menschen verzerrt werden. Somit ist es auch kein Wunder, dass immer mehr Gewächshausbesitzer ihre eigenen Gurken züchten wollen. Die Gurken werden in drei Sorten unterschieden, die Salatgurke, die Schälgurke und die Einlegegurke. Die Gurkensorten lassen sich dann noch in Freilandgurken, Frühbettgurken und Gewächshausgurken unterteilen. Schon beim Kauf des Saatgutes muss darauf geachtet werden, die richtige Gurkensorte zu kaufen. Außerdem ist es ratsam, weibliche Gurkensamen zu nehmen, die wesentlich widerstandsfähiger und krankheitsresistenter sind. Grundsätzlich benötigen Gurkenpflanzen viel Wärme und legen Wert auf einen windgeschützten Standort. Gurkenpflanzen sind sehr frostempfindlich und sollten daher erst ins Freiland gesetzt werden, wenn sie eine Mindesthöhe von erreicht haben. Außerdem sollte die Außentemperatur mindestens 15 Grad erreichen. Damit die Gurkenpflanzen keinen Frost bekommen, eignet sich sogenanntes Gartenvlies. Die Anzucht der Gurkenpflanzen beginnt Ende April, kann aber auch Anfang Mai durchgeführt werden. Für die Anzucht eignet sich ein Mini Gewächshaus, das auf dem Balkon oder auf der Fensterbank seinen Platz hat. Allerdings kann auch ein Gewächshaus Glas oder ein Folien Gewächshaus verwendet werden. Damit die Gurkenpflanzen optimal wachsen, muss der Boden eine gleichmäßige Feuchtigkeit haben. Allerdings sollte Staunässe unbedingt vermieden werden. Erst in der zweiten Maihälfte können die jungen Gurkenpflanzen in ein Beet im Freiland umgepflanzt werden. Zwischen den einzelnen Pflanzenreihen sollte eine Fläche von einem Meter Platz gelassen werden. Die Pflanzen sollten mindestens einen Abstand von 30 bis 40cm haben. Dieser Abstand gilt nicht nur für die Freilandaussaat, sondern auch im Gewächshaus muss der Mindestabstand zwischen den einzelnen Pflanzen gewährleistet sein, damit die Gurken ausreichend viel Platz haben. Sobald die ersten Früchte zu erkennen sind, brauchen die Gurken viel Wasser, denn eine Gurke besteht hauptsächlich aus Wasser. Zum Gießen eignet sich besonders gut Regenwasser, denn Regenwasser ist weniger kalkhaltig. Zum Düngen sollte Stallmist oder Kompost verwendet werden. Erntereife Gurken kann man daran erkennen, wenn die grüne Schale sich glatt anfüllt und eine gleichmäßige Färbung besitzt. Sollten hellere Stellen zu erkennen sein, dann ist die Gurke überreif. Zum Ernten sollte der Stiel mit dem Messer durchschnitten werden.

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