Welche Erde fürs Gewächshaus?

17. Februar 2016

Ein guter Boden ist die Grundlage für ein gutes Wachstum

Gesunde und gutwachsende Pflanzen bekommt man nicht einfach durch das Gießen und Düngen. Zu einer optimalen Pflanzenpflege gehört neben dem guten Standort auch der richtige Boden. Der Mutterboden ist extrem wichtig, denn nur ein guter Mutterboden ermöglicht, dass gesunde und widerstandsfähige Pflanzen wachsen können. Auch in der Pflanzenpflege gilt der Leitspruch: Besser Vorbeugen als Heilen! Mittlerweile werden zahlreiche Stärkungsmittel für Pflanzen angeboten, die dem Boden beigefügt werden können. Sie sorgen dafür, dass die Pflanzen stark wachsen und gegen Schädlinge geschützt sind. Durch die richtige Mischung von Pflanzen- und Algenextrakte wird die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen erhöht und der Stoffwechsel angeregt. Dadurch werden sie kräftigt und können sich gegen Schaderreger wehren. Nur ein guter Boden kann für ein hervorragendes Wachstum stehen und kräftige Pflanzen wachsen lassen, aber Welche Erde fürs Gewächshaus genommen werden muss, das ist nicht mit der Erde für den Außenbereich zu vergleichen.

Welche Erde fürs Gewächshaus – die optimale Vorbereitung

Auch im Gewächshaus ist der Boden extrem wichtig, denn auch wie im Außenbereich gilt, der richtige Boden kann für ein kräftiges Pflanzenwachstum sorgen. Schon vor der Pflanzzeit muss der Boden im Gewächshaus vorbereitet werden. Viele Gärtner nutzen das noch leere Gewächshaus, um die Erde komplett auszutauschen. Das ist gut, aber kein Muss. Im Grunde benötigt die Erde nur eine gute Vorbereitung. Die optimale Erde für ein gutes Wachstum sollte krümlig bis feinkrümlig sein. Durch diese Zusammensetzung kann das Wasser sich optimal verteilen und zwischen den einzelnen Pflanzen halten. Dabei ist die Nährstoffzufuhr extrem wichtig. Der Boden muss mit vielen Nährstoffen versehen werden, welche die Pflanzen während der Wachstumszeit aufnehmen können. Dazu eignet sich Kunstdünger. Kunstdünger ist zwar eine einfache Möglichkeit, aber Kunstdünger kann den Boden mit der Zeit beschädigen und genau das Gegenteil bewirken. Durch Kunstdünger können sich schädliche Bakterien vermehren, welche die Pflanzen befallen und sie vernichten. Aber man kann Dünger auch selber machen. Dazu eignet sich Stallmist von den Bauerhöfen der Umgebung, ausgereifter Kompost oder auch Rindenmulch. Stallmist und ausgereifter Kompost können selbst gemacht werden. Rindenmulch gibt es in jedem gutsortierten Baumarkt während des gesamten Jahres. Der ausgesuchte Dünger wird zwischen die normale Erde gemischt und das schon weit vor der eigentlichen Pflanzperiode. Die Mikroorganismen können sich so ausreichend vermehren und den Boden optimal auf die Pflanzen vorbereiten.

Welche Erde fürs Gewächshaus – kann Fertigerde eine Alternative darstellen?

Auch für ein Gewächshaus werden mittlerweile einige Fertigsubstanzen angeboten, die angeblich ideal für eine hervorragende Ernte sein sollen. Allerdings sollten verantwortungsvolle Gärtner auf den Einsatz dieser Substanzen verzichten. Sie können zwar einige Vorteile bieten, aber auch einen großen Anteil an Nachteilen vorweisen. Grundsätzlich sollte die Erde in einem Gewächshaus, egal welche Substanzen genommen werden, alle drei Jahre komplett ausgetauscht werden. Nach drei Jahren ist der Untergrund meist extrem ausgelaugt. Durch einen Komplettaustausch wird der gesamte Boden wieder mit neuen Nährstoffen versehen, die dazu führen, dass die Erde optimal zur Anpflanzung geeignet ist. Schädlinge und Pilze werden bei einem kompletten Erdwechsel mit entfernt.

Welche Erde fürs Gewächshaus, für die Aufzucht von Keimlingen

Ein Gewächshaus kann der ideale Ort sein, um Samen einzusetzen und sie aufzuziehen. Leider ist das Setzen von Samen nicht immer einfach und hängt viel von der Erde ab. Welche Erde fürs Gewächshaus, für die Aufzucht von Keimlingen verwendet werden kann, können die folgenden Tipps und Ratschläge zeigen. Bei der Aufzucht von Samen ist es notwendig, komplett auf die herkömmliche Blumenerde zu verzichten. Die Blumenerde verfügt über viele Düngersalze. Diese sorgen dafür, dass die Samen verfaulen können. Auch bei Keimlingen muss auf Blumenerde verzichtet werden. Zur Aufzucht von Samen sind spezielle Erdsubtrate zu verwenden. Sie sollten nährstoffarm sein, wasserdurchlässig und sehr fein. Dazu eignen sich Kokosfasern oder auch die bekannte Anzuchterde. Damit die Samen optimal keimen können, müssen die Samen in die Erde eingesetzt werden. Einige Samen müssen danach mit Erde bedeckt werden. Andere können einfach eingedrückt werden. Zur Bewässerung eignet sich Regenwasser, das besonders kalkarm ist. Die Erde muss gleichmäßig feucht gehalten werden. Im Gewächshaus sollte zur hervorragenden Keimung eine Temperatur von 22 bis 28 Grad eingehalten werden. Regelmäßige Belüftung ist ideal.

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